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5 Tipps für die Fastenzeit

Wir leben in einer Welt, wo wir fast alles immer rund um die Uhr zur Verfügung haben. Verzicht zu üben ist zu etwas geworden, was uns schwer fällt. Die Fastenzeit wird auch oft mit etwas negativen behaftet. So bekommt man oft Sprüche zu hören wie: „Was du fastest? Bist du so religiös?“, oder „Die Kirche hat sich ja selbst Auswege geschaffen, um dem Fasten mit fastenfreien Sonntagen, Fisch und Bier so gut wie möglich zu entgehen“ usw. Und ich muss euch eins sagen, ich kann es nicht mehr hören. Ich verurteile ja auch nicht die Menschen, die nicht fasten und warum kommen manche Menschen immer mit der „bösen“ katholischen Kirche ums Eck. Ja es stimmt das Fasten kommt aus der römisch-katholischen Kirche, man muss aber nicht immer alles schlecht machen, wenn es eigentlich etwas Gutes ist. Denn das Fasten hat auch etwas mit Selbstdisziplin, bewusst Verzicht zu üben und zu sich selbst finden zu tun.  Zu sehen und vor allem zu spüren, dass Verzicht einen innerlich unheimlich stark macht und einem wieder bewusst wird, dass man mit viel weniger auskommt, als oft gedacht, sind nur zwei positive Aspekte des Fastens.

Wir benötigen nicht viel, durch das Fasten wird einem das ganz bewusst. Wir sind auch glücklich, wenn wir Verzicht ausüben. Und deswegen lege ich euch Fasten sehr ans Herz. Und hier meine ich nicht Detoxen, wo man sich eine Woche lang nur von Säften ernährt und hofft ein paar Kilos zu verlieren, ich meine sich bewusst dafür zu entscheiden für eine Zeit lang auf geliebte Dinge, die man isst, gerne hat oder tut zu verzichten. Denn beim Fasten geht es nicht darum die Kilos purzeln zu lassen, es geht darum bewusst zu verzichten. Ich faste nun schon seit vielen Jahren jedes Jahr zur Fastenzeit. Ich freue mich jedes Jahr auf diese Zeit, denn dann höre ich mal wieder bewusst auf meine Körper. Und da das Fasten nicht immer einfach ist bzw. am Anfang immer schwierig ist, habe ich heute 5 Tipps für euch vorbereitet, die das Fasten einfacher machen.

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Eins. Realistische Ziele beim Verzicht stecken

Wer sich dazu entscheidet in der Fastenzeit zu fasten und Verzicht zu üben, der sollte sich realistische Ziele stecken. Es ist wichtig sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, auf was man verzichten möchte und für wie lange. Die Fastenzeit dauert 40 Tage und geht vom Aschermittwoch bis zum Ostersonntag, ausgenommen dabei sind die Sonntage. Ich faste mittlerweile schon die 40 Tage inklusive den Sonntagen. Ich habe mich auch nach oben gearbeitet. Wem 40 Tage am Anfang zu viel sind, der kann ja auch den Zeitraum verkürzen. Nichts ist niederschmetternder als das gesteckte Ziel beim  Fasten nicht zu erreichen. Beim nächsten Mal ist dann die Hemmschwelle schon so hoch, dass man gar nicht mehr mit dem Fasten beginnen möchte. Deswegen ist mein Rat mit kleinen Schritten anzufangen und dann jedes Jahr den Zeitraum zu erhöhen.

Zwei. Nicht zu viel auf einmal wollen

Ich faste nun schon seit einigen Jahren immer zur Fastenzeit und ich habe mich nach oben gearbeitet. Zuerst hatte ich nur auf Süßigkeiten verzichtet, danach dann auch auf Fleisch, als ich noch Fleisch gegessen habe und Alkohol. Durch das Fasten habe ich mich auch entschieden Vegetarier zu werden. Und so ist es dann entstanden, dass ich während der Fastenzeit mich vegan ernähre und auf Süßigkeiten, Softdrinks sowie Alkohol verzichte. Ich variiere es aber jedes Jahr aufs Neue, so dass es immer eine kleine Herausforderung bleibt. Wenn ihr noch nicht so viele Erfahrungen mit dem Fasten gemacht habt, kann ich euch nur empfehlen erstmal lediglich auf eine Nahrungsmittelkategorie zu verzichten, wie zum Beispiel, Fleisch, Süßigkeiten, Milchprodukte, saure Snacks, wie Chips, Alkohol oder Kaffee. So entsteht nämlich nicht gleich zu Beginn ein Frustgefühl, sondern man ist jeden Tag stolz, dass man darauf verzichten konnte.

Drei. Viel trinken wie Wasser , ungesüßte Tee & Matcha trinken

Beim Fasten sollte darauf geachtet werden, dass man genügend trinkt. Besonders Wasser, ungesüßte Tees oder auch purer Matcha eigenen sich hier perfekt. Wer auf Kaffee verzichten möchte findet in Matcha eine tolle Alternative. Matcha hat ebenso Koffein wie Kaffee. Wer also Kaffee wegen dem Koffein benötigt, sollte einfach eine Schale Matcha trinken. Anders als beim Kaffee wirkt auch das Koffein anders, es wirkt sanfter und die Wirkung hält länger an. Wer nicht nur von Wasser leben kann der kann auch auf ungesüßte Tees zurückgreifen.

Vier.Einen Fasten-Countdownplan erstellen

Wer vor Augen hat, wie lange das Fasten noch andauert, der hat auch ein Ziel vor Augen. Oft fällt es einem leichter seine gesetzten Ziele zu erreichen, wenn man sie visualisiert. Erstellt euch einen Fasten-Countdownplan oder streicht die Tage im Kalender durch. Nichts ist besser als nach jedem geschafften Tag, den Tag durchzustreichen oder abzuhacken.

Fünf. Durchhalten und Versuchungen mit positiven Gedanken widerstehen

Positiv denken ist das A und O beim Fasten. Wer schon mit einer negativen Einstellung das Fasten beginnt hat schon verloren. Man sollte sich nicht vor Augen halten was man alles nicht essen darf, sondern sollte sich auf die Dinge konzentrieren, die erlaubt sind. Positives Denken ist hier das Schlüsselwort. Hier können auch Fastenbücher oder Fastenkalender helfen, die einem mit nachdenklichen und positiven Sprüchen sehr weiterhelfen können. Und auch hier hat man dann ein Ziel vor Augen, denn wenn man den Fastenkalender durch hat, dann hat man auch das Fasten geschafft. Und sollte man doch einmal schwach geworden sein, dann nicht gleich alles hinschmeissen, sondern wieder aufstehen und weitermachen.

Bis bald!

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