Follow me:
Foto-Beitragsbild

Einmal Slowenien, bitte!

Noch vor ein paar Wochen war Slowenien ein Land, welchem ich wenig Interesse und Aufmerksamkeit widmete. Die Tatsache, dass Slowenien ein Nachbarland von Österreich ist und daher nur einen Katzensprung entfernt ist, konnte mein Herz für dieses Land auch nicht so richtig erwärmen. Mein Entschluss Slowenien doch noch einen Besuch abzustatten kam erst durch die Möglichkeit einen Kurzurlaub in diesen Sommerferien zu machen. Nichtsahnend von der Schönheit und Vielfältigkeit dieses Landes ging es für vier Tage in ein kleines Dorf namens Ivanovci im nordöstlichen Teil von Slowenien.

Foto1  Foto4

Die Fahrt nach Slowenien war angenehmer als von mir zunächst angenommen. Zweieinhalb Stunden Fahrt mit dem Zug von Wien nach Graz und danach eineinhalb Stunden mit dem Auto von Graz nach Ivanovci. Die Fahrzeit verging wie im Flug – das war auch der beindruckenden Landschaft der Steiermark und Slowenien zu verdanken. Weinfelder so weit das Auge reichte, kleine verspielte Häuser und Hügel mit Kirchen und Ruinen darauf. Ein Anblick der mein Herz höher schlagen ließ!

Foto5Foto9

Endlich im Aufenthaltsort angekommen wartete auf einem Hügel ein Ferienhaus mit dem Namen AQUAVILA und einem atemberaubenden Ausblick auf uns. Ein kleines Paradies mit achtzig Quadratmeter Wohnbereich, Holzterrasse und dem Highlight: ein Naturpool mit überwältigendem Blick über Slowenien. Eine Oase zum Wohlfühlen, Relaxen und Runterkommen. Ein Ort, wo man einfach die Seele baumeln lassen konnte. Mit der AQUAVILA haben wir genau ins Schwarze getroffen. Im Urlaub muss es nicht immer ein Hotel sein. Zu viele andere Gäste stören meiner Meinung nach zu oft. Weit ab vom Schuss konnten wir die Schönheit der Natur genießen. Die AQUAVILA konnte mit ihrer modernen Einrichtung voll bei uns punkten und das Selbstversorgen machte dort besonders Spaß.

Foto2Foto3

Jeden Tag am Pool zu entspannen war uns zu einseitig wir wollten auch Slowenien kennenlernen und darum ging es für einen halben Tag nach Maribor (Marburg an der Drau) und für einen ganzen Tag nach Ljubljana (Laibach).

Maribor ist die zweitgrößte Stadt Sloweniens und nicht weit von Graz entfernt. Die Einfahrt in die Stadt war einfach nur mit einem Wort zu beschreiben: WOW! Umgeben vom grünen Pohorje-Gebirge, weiten Weinbergen und direkt an der Drau gelegen, zeigt sich Maribor von seiner schönsten Seite. Im inneren Kern der Stadt angekommen ist man von kleinen reizenden Häusern umgeben. Das Stadtzentrum lädt zum verweilen ein, ob einfach nur einen Kaffee zu trinken, sich kulturell zu betätigen oder auch ausgiebig shoppen zu gehen. Wer es etwas ruhiger möchte, ist am Ufer der Drau sehr gut aufgehoben. Für mich ist Maribor eine Stadt, die einen in seinen Bann zieht und definitiv einmal besucht werden soll.

Foto6Foto7

Am dritten Tag ging es gleich in der Früh ins Landesinnere von Slowenien – in die Hauptstadt oder auch Studentenstadt Ljubljana. Wer in Slowenien ist, sollte auf jeden Fall einen Zwischenstopp in Laibach machen. Wenn ihr gerade auch am überlegen seid ein Auslandsemester in Europa zu machen, solltet ihr euch Ljubljana näher ansehen. Die Stadt ist zum Verlieben! Der Stadtkern mit der Promenade am Fluss Ljubljanica verzaubert auf anhieb. Die Stadt wimmelt nur so von Highlights wie die Maria-Verkündigung-Kirche oder auch Franziskanerkirche genannt, die Universität, das Philharmoniker Gebäude und die Burg von Ljubljana. Die Altstadt mit ihrer Architektur der Häuser ist hinreißend, die kleinen Gassen mit liebevoll hergerichteten Geschäften und die Brücken über den Ljubljanica sorgen für ein ganz besonderes Flair. Ein bisschen Frankreich in Slowenien – und ich liebe Frankreich! Kulinarisch kommt man in Laibach auch nicht zu kurz. Von herzhaften, wie die echte Krainer Wurst hin zum Süßen Gibanica (Slowenischer Strudel) fährt die slowenische Küche mit so einigem auf.

IMG_0655Foto11Foto12Foto13

Vier Tage Slowenien konnten mich von meiner anfänglichen Skepsis befreien und jetzt kann ich sagen, die vier Tage waren auf alle Fälle viel zu kurz. Hier gibt es noch so viel zu entdecken. Es heißt definitiv bald wieder „Einmal Slowenien, bitte!“ Ich werde wieder kommen, das steht fest.

Bis bald!

Signatur

AQUAVILA I Ljubljana I Maribor

Previous Post Next Post

You may also like

No Comments

Leave a Reply

%d Bloggern gefällt das: