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be grateful for today...every day

Happiness.

Ich bin ein Mensch, der sehr viel nachdenkt und den sehr viele Dinge beschäftigen. Ich bin ein Mensch, der sehr genau beobachtet, Dinge auffasst, die andere nicht mitbekommen und sehr sensibel ist. Dinge, die jemand sagt können mich sehr lange beschäftigen. Ich bin aber nicht diejenige, die immer gleich alles sagt bzw. ihr Innerstes öffnet. Viel lieber mache ich mir so meine Gedanken über das Leben und die Menschen.

Und so ist auch dieser Post entstanden. Nur, dass ich dieses Mal meine Gedanken nicht behalte, sondern mit euch teile.

Im Leben begegnet man sehr vielen Menschen, jeder hinterlässt seine Fußspuren, doch manche hinterlassen viel mehr, da sie ihr Herz am rechten Fleck tragen. Ich durfte so eine Person in der Oberstufe in der Schule kennenlernen. Sie hat mir gezeigt, dass jeder Mensch wertvoll und etwas Besonders ist und das Leben nicht nur aus seinem eigenen Leben und seinen eigenen Bedürfnissen besteht. Durch sie hat sich meine Lebenseinstellung komplett geändert und ich gehe seitdem stets mit einer positiven Lebenseinstellung durch das Leben, kann leichter mit schwierigen Zeiten umgehen und bin dankbar für jeden Tag, für das was ich habe und für das was ich bin. Ich wünsche jedem so einen Menschen, der einem zeigen kann, dass das Leben lebenswert ist und wir vor nichts Angst haben müssen, denn wer sein Leben der Liebe, Dankbarkeit und Güte widmet, der wird dieser immer wieder selbst begegnen und kann daraus auch in schweren Zeiten zehren.

Wir alle kennen den Spruch: „Es ist wie es ist, man kann nichts machen, manche Dinge werden sich nie ändern.“ Wie oft schauen wir lieber weg und tun so als könnten wir nichts machen bzw. nichts ändern. Was macht schon eine kleine Stimme aus? Was ist wenn das jedoch jeder denkt, wer bleibt dann übrig? Großartige Dinge haben oft einen kleinen Anfang inne. Wo wären wir und die Welt jetzt, wenn es nicht schon immer die Menschen gegeben hätte, die ihr Leben für andere gaben, die Güte, Liebe und Nächstenliebe vor ihr eigenes Leben stellten? Ich denke unsere Welt wäre noch ein armseliger und trauriger Platz, ohne jegliche Hoffnung.

Wegschauen ist immer einfacher als der Realität in die Augen zu sehen. Denn dann muss man handeln und nichts zu tun ist viel einfacher. Verschließt man jedoch nicht die Augen, so kann einem richtig übel werden. Es ist erschreckend, wie sehr unsere Welt von Gewalt beherrscht wird und wie Missgunst, Hass und Gleichgültigkeit auf einen treffen.

Wir laufen oft wie blinde Schäfchen der Herde hinterher. Dass das jedoch sehr gefährlich werden kann, wenn wir nicht unseren Verstand einsetzten und selbst nachdenken, hat die Vergangenheit leider gezeigt. Wie schnell Unsicherheit und Unwissenheit sich in blinden Hass umwandeln können, sieht man auch heute noch. Die politischen Situationen in vielen Ländern, auch in Österreich, sind besorgniserregend. Es scheint so als wollte jedes Land wieder für sich kämpfen, die Bürger sind unzufrieden und wollen, dass die Grenzen geschlossen werden. Bitte ja nichts von seinem Kuchen hergeben, man hat ja selbst so wenig.

Doch vor was haben wir eigentlich so große Angst? Unser Denken und Handeln betrifft immer zuerst uns selbst. Nach mir die Sintflut. Wir Menschen haben einen natürlichen Überlebenssinn, doch wir kämpfen nicht mehr um’s Überleben. Wir sind eine verarmte Wohlstandsgesellschaft, die nicht versteht, dass es nicht immer um einen selbst geht und das Reichtum, Besitz, Schönheit und Macht einen nicht glücklich machen können. Die meisten von uns haben bereits alles was sie brauchen, sie haben etwas zu Essen, fließend Wasser, ein Dach über dem Kopf und noch vieles mehr. So oft sind jene Menschen, die weniger haben so viel glücklicher und freundlicher, denn sie wissen dass das Leben aus viel mehr besteht, als aus dem was die Gesellschaft uns vorgibt.

 

>> You should never take more than you give. <<

 

Und da liegt auch das Problem, denn die Gesellschaft glaubt zu wissen, was uns glücklich macht und was wir nicht alles dafür benötigen. Schauen viele wirklich in ihr Innerstes so würden sie feststellen, dass sie eigentlich unglücklich sind. Ihren Frust, ihre Angst und Verzweiflung lassen sie dann an anderen aus. Und dann beginnt die verzweifelte Suche nach dem Glück und dem Sinn des Lebens, welches dann in der eigenen Selbstverwirklichung ausartet. Hat man nichts erreicht, kann man sich nicht immer gleich die Dinge leisten, die man möchte, dann wird das Leben als schlecht empfunden. Wir sehen immer nur das was wir nicht haben, anstatt das zu sehen was wir tatsächlich haben. Wir hetzen Dingen hinterher, können nichts mehr schätzen bzw. genießen und sind schnell gelangweilt. Unser Leben rast an uns vorbei, und wir fragen uns, wo die Zeit geblieben ist. Wir werden unruhig, da wir den Sinn des Lebens noch nicht gefunden haben. Wir sind unglücklich, stellen alles in Frage und können die schönen kleinen Dinge nicht genießen und jeden Tag glücklich zu sein. Denn wir können glücklich sein! Man muss nur mit offenen Augen und offenen Herzen durchs Leben gehen.

Klar es passieren immer wieder Sachen, die uns traurig oder wütend oder machen. Das ist auch ganz normal. Doch wir dürfen nicht vergessen, dass wir aus vielen Dingen Probleme machen, die keine sind bzw. wir lernen müssen mit manchen Dingen zu leben und zu Vergeben. Erst dann können wir mit dem Mitgetragenen abschließen, die Last loslassen und endlich wieder leben. Vergebung hat immer wieder einen Neuanfang in sich, doch es ist eines der schwersten Dinge für so viele Menschen. Wie viele Menschen leben verbittert bis an ihr Lebensende, da sie nicht vergeben konnten? Zu viele. Zum Schluss kommt man dann drauf, dass die schönen Momente die man im Leben mit anderen Menschen sammelt, Ereignisse, die man zusammen mit Menschen erlebt, Dinge die man für jemanden tut, die wichtigen Dinge für sein Glück waren. Der Weg zum Glücklich sein beginnt doch immer zuerst bei sich selbst, wer im Reinen mit sich ist, der kann an die Menschen und die Natur etwas weitergeben, etwas das bleibt, etwas das man einem nicht nehmen kann, selbst dann, wenn man nicht mehr auf dieser Erde ist. Wir wissen nicht wie lange wir leben dürfen, wir nehmen viel zu viel als selbstverständlich an. Das Leben ist ein Geschenk und wir sind nur ein ganz kleiner Teil vom Ganzen, das nur zusammen funktionieren kann. Wir sollten deshalb niemals mehr nehmen als wir geben! Sei es den Menschen, Tieren oder der Natur gegenüber. Wer dies einmal verstanden hat, der hat schon einen sehr großen Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Das Leben ist schön und wir können unseren Beitrag dazu einbringen, denn wir können etwas ändern und glücklich leben, es liegt in unserer Hand.

Bis bald!

Signatur

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