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IPHARADISI #2

Im zweiten Teil meines Südafrika Travel Diary’s geht es die atemberaubende Garden Route entlang, wo wir bis nach Port Elizabeth zahlreiche Zwischenstopps in Hermanus, Kap Agulhas, Arniston, Oudtshoorn, Knysna und Tsitsikamma Nationalpark einlegten. Von Port Elizabeth sind wir nach Durban geflogen, um danach einen Abstecher zu den 3.482 m hohen Drakensberge zu machen. Danach ging es weiter in Richtung Kruger Park (dieser wird dann im dritten Teil mit der Safari zu sehen sein), wo wir uns den Blyde River Canyon sowie das Moholoholo Wildlife Rehabilitaionscenter angesehen haben.

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So viele wundervolle Eindrücke und Landschaftsbilder, die da auf uns einprasselten, könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Ich bin vom Staunen schon gar nicht mehr herausgekommen, mich hat einfach jeder Ort auf seine Art und Weise fasziniert und gefesselt. Was mir besonders bei der Reise durch Südafrika aufgefallen ist, ist die Veränderung der Vegetation. Entlang der Garden Route reiht sich ein grünes Feld an das andere. Ab Durban war von Grün, außer den bewässerten Feldern, weit und breit nichts mehr zu sehen. Braun, Erdfarben und Sandtöne dominierten hier das Landschaftsbild, was jedoch wiederum ein Vorteil für die Safari war. Doch nun zu den Reiseaufenthalten.

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Garden Route

Die Garden Route war eine der Dinge, neben der Safari, welche mich am meisten beeindruckt hat. Die Landschaft, welche einem hier begegnete, kann man nicht mit Worten beschreiben. Sattgrüne Wiesen, Felder und Wälder wo man hinsah. Doch auch das Meer, sagenhafte Strände und Küsten reihen sich hier aneinander. Meine Begeisterung dafür ging sogar soweit, dass mir die langen Autofahrten, zwischen den Aufenthalten, gar nichts ausmachten, da die vorbeirasende Natur so wunderschön war. Der Name Garden Route kommt ja auch nicht von irgendwo her, denn den ersten Erforschern dieser Gegend kam diese Naturpracht wie der Garten Eden vor. Und auch ich muss sagen, es ist einfach paradiesisch.

 

Hermanus

Die kleine Provinz Hermanus, welche weltweit bekannt ist, bietet einen sehr große Besonderheit: Blauwale, die zwischen Juni und Dezember anzutreffen sind. Sogar vom Ufer aus kann man diese Giganten beobachten. Leider war uns dieses Erlebnis nicht vergönnt, keinen einzigen Blauwal bekamen wir zu Gesicht. Wir wurden jedoch von der Landschaft, welche diesen Ort umgibt, entschädigt und wer weiß, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

 

Kap Agulhas und Arniston

Kap Agulhas ist der südlichste Punkt Afrikas. Dort treffen auch der Indische und der Atlantische Ozean aufeinander. Ein niedlicher Leuchtturm begrüßt einen zu Beginn, bevor ein langer Steg zum südlichsten Punkt des Kontinents führt. Dort angekommen, kann man das Meer sehr gut von den Felsen aus beobachten und verweilen.

Arniston ist ein ehemaliges kleines Fischerdorf mit wunderschönen Stränden in der Nähe von Kap Agulhas. Dort befindet sich auch das Waenhuiskrans Nature Reserve, wo man Höhlen bestaunen kann. Diese sind allerdings nur bei Ebbe zugänglich.

 

Oudtshoorn

Wer in Südafrika ist, muss unbedingt einen Zwischenstopp in Oudtshoorn einlegen und eine Straußenfarm besuchen. Wir besuchten die Highgate Farm, eine der traditionellen Straußenfarmen in Oudtshoorn. Bei einer Führung durch die Farm bekommt man die Strauße und ihre Eier (Babys gab es leider keine zu dieser Zeit) zu sehen. Daneben werden einem sehr viele Informationen über die Tiere gegeben und man erhält einen Einblick in das tägliche Leben und Arbeiten auf der Farm. Eine eigene Produktion mit Straußensachen gab es natürlich auch. Ein Highlight war definitiv das Straußenrennen, das die Farmmitarbeiter gegeneinander machen. Hier sieht man mal, wie schnell so ein Strauß tatsächlich laufen kann. Mutige durften aber auch selbst mal auf einem Strauß reiten, mir war das jedoch nicht geheuer.

 

Tsitsikamma Nationalpark

Den letzten Urwald von Südafrika kann man im Tsitsikamma Nationalpark hautnah erleben. Auf der einen Seite ist der Wald und auf der anderen, das Meer. Hier trifft man auch auf Baboons (Paviane) und Klippschliefer. Eine Hängebrücke, welche mit ein wenig Fußmarsch durch den Wald erreichbar ist, wartet mit einem imposanten Ausblick auf einen. Schon alleine der Weg zur Brücke ist ein Erlebnis.

 

Port Elizabeth

Die Stadt mit den meisten Sonnenstunden in Südafrika ist Port Elizabeth. Das hat sich auf bei unserem Aufenthalt bestätigt. Sonniges und sehr warmes Wetter warteten auf uns. Der Stadtkern von Port Elizabeth ist noch nicht so modern wie Kapstadt. Die Hauptstraße, wo sich zahlreiche Geschäfte aneinanderreihen ist eher trist. Die Altstadt sowie das Bibliotheksgebäude stechen jedoch aus dieser Tristheit mit ihrer Bauweise hervor. Über der Altstadt auf einem Hügel befindet sich ein Park der sich Donkin Reserve nennt. Dort steht ein Leuchtturm, auf den man rauf kann. Die Mühe des Raufkletterns werden am Ende belohnt, denn der Ausblick ist toll.

Unterhaltung bietet der Boardwalk in Port Elizabeth. Das Vergnügungsviertel im viktorianischen Stil bietet Shops, Restaurants, Cafés sowie ein Kasino an.

 

Rund um Durban

Über Durban kann ich nicht wirklich viel schreiben, denn wir waren nicht in der Innenstadt, sondern übernachteten ein wenig außerhalb in einem Hotel direkt am Strand. Hier kam, obwohl Winter war, schon ein wenig Sommerstimmung auf. Die Temperaturen waren angenehm warm, so warm, dass sich schon einige ins Meer trauten. Die Kulisse, sowie der Sonnenuntergang und –aufgang luden zum Träumen ein.

 

Drakensberge

Die Drakensberge sind das größte Gebirge in Südafrika. Wir haben den Gebirgszug der Drakensberge Giants Castle besucht und im Giants Castle Game Reserve übernachtet. Der Weg zu Giants Castle führte durch gebirgige Landschaften und kleine Dörfer. Die unterschiedliche Lebensweise zwischen den Stadt- und Landbewohner wurde hier sehr deutlich. Winkende Kinder die neben der Straße spielten oder auf dem Weg zur Schule waren begleiteten uns bis zum Eingang des Giants Castle Game Reserve. Im Game Reserve kann man sehr gut wandern und die Natur genießen. Ein Highlight sind die Höhlen der Ureinwohner, die man mit einem 45 minütigen Fußmarsch besuchen kann. Von 09.00-15.00 Uhr findet jede Stunde eine Führung zu den Höhlen statt. Dort sieht man noch die Malereien der Ureinwohner. Am Tag war es in den Bergen sehr warm, in der Nacht hatte es jedoch Minusgrade, was sich in der Lodge in der wir übernachteten bemerkbar machte.

Blyde River Canyon

Der Blyde River Canyon befindet sich in der Nähe des Kruger Nationalpark und ist 26 km lang und 8000 m tiefer Canyon, der aus Sandstein besteht. Fährt man zum Aussichtspunkt God’s Window hat man einen gigantischen Ausblick auf Südafrika. Hier hat man das Gefühl wirklich frei zu sein.

Fährt man die Panoramaroute ein Stück weiter, so kommt man zu den Berlin Falls, einen Wasserfall. Ein wenig weiter, die Straßen gehen hier rauf und runter, gelangt man zu den Bourke’s Luck Potholes. Hier ist durch das fließende Wasser und den Erosionen ein Canyon mit Strudellöcher entstanden. Über Brücken kann man diese erreichen und bestaunen.

 

Moholoholo Wildlife Rehabilitation Center

Das Moholoholo Wildlife Rehablitation Center kann von Montag bis Sonntag besucht werden. Zweimal pro Tag gibt es eine Tour, wo man Tiere ansehen kann. Diese sind entweder in Gefangenschaft aufgewachsen und kamen danach ins Center, oder sind verletzt ins Center gebracht worden, wo sie wieder aufgepäppelt werden, bevor sie in ein privates Reservat gegeben werden können. Die engagierten Mitarbeiter des Centers geben einem Hintergrundwissen über die Tiere mit und man erfährt einiges über die Vorgehensweise sowie Auswilderung von verletzten Tieren. Denn in die Wildnis zurück dürfen diese nicht mehr. Private Reservate bieten den Geparden, Löwen und sonstigen Tieren, wenn sie überlebt haben, ein neues zu Hause. Etwas ganz Besonderes gibt es auch in dem Center: man darf einen Geparden streicheln. Das war für mich ein WOW Moment. So wahnsinnig toll hat sich selten etwas angefühlt und wenn dann der riesige Gepard auch noch schnurrt ist man hin und weg.

 

Wie ihr seht, Südafrika hat eine Menge zu bieten und das ist nur ein kleiner Teil dessen was man machen kann. Hätten wir noch mehr Zeit gehabt, wäre es toll gewesen, aber jede einzelne Erfahrung hat sich tief in mein Herz eingebrannt. Am nächsten Donnerstag gibt es dann den letzten Teil meines Travel Diary’s. Es wird tierisch.

Bis bald!

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2 Comments

  • Reply Iman

    Beautiful pictures 🙂
    x

    August 20, 2015 at 10:25 pm
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