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IPHARADISI #3

Der dritte und letzte Teil meines Travel Diary’s von Südafrika beinhaltet mein absolutes Highlight der gesamten Reise, die Safari im Kurger Nationalpark sowie im Kapama Private Game Reserve. Eine Safari zu machen stand schon seit geraumer Zeit auf meiner Wunschliste, denn ich liebe Tiere. Mich faszinieren die Tiere aus Afrika besonders. Die Vorstellung, diesen auch außerhalb eines Zoos in ihrem natürlichen Umfeld zu begegnen, gefiel mir schon immer. Nichts ist schöner als Tiere in der Natur zu beobachten. Und nun wurde dieser Traum wahr.

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Auf den Safaris sind wir so vielen Tieren begegnet und jedes war in seiner Art perfekt. Dass ich dann auch noch die Big Five (Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn) zu Gesicht bekam – für alle die es nicht wissen, die Tiere zählen deswegen zu den Big Five, da sie zu Fuß am gefährlichsten zu jagen sind – übertraf all meine Erwartungen. Diese Erfahrung war für mich einmalig. So ein starkes Glücksgefühl hatte ich schon lange nicht mehr. Wenn ich an die Safaris denke, muss ich sofort lächeln und bei Erzählungen kann ich meine Begeisterung gar nicht verbergen. Doch lest selbst.

 

Kruger Nationalpark:

Unsere Safaritour begann im Kruger Nationalpark, wo man natürlich nur angemeldet hinein kann. Dort verbrachten wir zwei Tage im Satara Camp, wo wir in einer traditionellen Rundhütte, jedoch mit mehr Komfort, gewohnt haben. Das Camp ist selbstverständlich umzäunt und ist wie ein kleines Dorf aufgebaut. So befanden sich im Camp auch Restaurants, ein Shop mit Lebensmittel, Notwendigkeiten für eine Safari sowie diversen Souvenirs und ein Freiluftkino.

Im Kruger Nationalpark darf man selbst mit dem Auto auf den dafür vorgesehenen Straßen fahren. Die ersten beiden Tage waren wir also alleine unterwegs und konnten schon eine Menge bestaunen. Safaritouren sollten schon sehr früh zwischen 05.00-05:30 Uhr begonnen werden, um möglichst viele Tiere zu sehen. Man fährt zwar noch im Dunkeln los, die Sonne geht im Winter nämlich erst um 06:30 Uhr auf, aber man kann dafür einen sehr tollen Sonnenaufgang sehen und das entschädigt alles. Der Vorteil im Winter ist definitiv die Vegetation, da die Tiere nicht von Blättern und Büschen verdeckt werden. Generell würde ich eine Safari im Winter empfehlen, da die Temperaturen angenehm sind und die Vegetation eine weite Sicht bietet.

Auf unserer Tour haben wir vier der Big Five (Löwe, Büffel, Elefant und Leopard) gesehen. Nur das Nashorn konnten wir in den beiden Tagen nicht aufspüren. Dies wird aufgrund der Nashornjagd auch leider immer schwieriger. Die Tiere im Kruger Nationalpark sind natürlich weiter weg, da man nur auf den Straßen und Wegen fahren darf und deswegen ist ein Fernglas unbedingt erforderlich. Dass wir einen Leopard im Krugerpark auf einem Baum beim Essen eines Tieres beobachten konnten, grenzte an ein Wunder. Leoparden sind nämlich nur sehr schwer zu entdecken, da sie Einzelgänger und sehr scheu sind. Doch auch andere Tiere wie Impalas, Njalas sowie vielen anderen Bocktieren, Gnus, Warzenschweine, Giraffen, Zebras, Nilpferde, Schabrackenschakale, Baboons, Grünmeerkatzen, diverse Vögel wie Zazu aus dem König der Löwen, der übrigens Toko heißt, eine Hyäne sowie ein Krokodil und vielen andere Tiere trafen wir im Kruger Park an.

Für uns war die eigene Safari im Kruger Nationalpark eine gute Einstimmung für die geführte Safari. Es ist einfach toll, wenn man selbst die Tiere entdeckt, jedoch kann sich das über den ganzen Tag ziehen, da immer wieder Zeiten auftreten, wo man sehr lange kein einziges Tier weit und breit sieht.

Kapama Private Game Reserve:

Nach den zwei Tagen im Kruger Park sind wir in ein privates Reservat gefahren. Dort verbrachten wir zwei Tage in der Kapama River Lodge und hatten vier geführte Safaris. Der Aufenthalt in der Kapama River Lodge war ein Traum. Hier konnte man den ganzen Tag Essen, dank Vollpension (die Getränke waren jedoch nicht inkludiert). So gab es einen kleinen Snack in der Früh vor den Safaris, ein Frühstück nach den Safaris, ein Mittagessen, einen Kaffeesnack vor den Safaris am Nachmittag und ein Abendessen. Das Besondere war, dass jeder Gast (bis 10 Personen) einen eigenen Ranger sowie Fährtensucher hatte. Am Abend konnte man die Erlebnisse beim Abendessen mit dem Ranger besprechen, da dieser mit einem zu Abend aß. Die Safaris sind jeden Tag zur selben Zeit jeweils um 06:30-09:30 Uhr und um 16:00-19:00 Uhr. Ein Wakeup-Call eine Stunde vorher erleichterte einem das Aufstehen. Und pünktlich um 06:30 Uhr ging es mit den komplett offenen Safariautos los. Natürlich bekamen wir ein paar Verhaltensregeln mit auf den Weg. Man darf im Safariauto nämlich nicht aufstehen. Die Tiere ignorieren das Auto, denn sie nehmen es nicht als Gefahr wahr. Sobald man jedoch aufsteht, sehen sie einen als Feind und können angreifen. Unser Ranger Sello und unser Fährtensucher Fredi waren ein tolles und eingespieltes Team. Ich hatte nie Angst, dass irgendetwas passieren könnte oder wir in Gefahr wären. Sogar als wir einen kaputten Reifen hatten und wir zum Reifenwechseln im Park aussteigen mussten fühlte ich mich nie unwohl. Dank den beiden konnten wir sehr viele Tiere sehr nah sehen. Anders als im Kruger Nationalpark dürfen hier die Ranger auch Offroad fahren. Den so nah zu kommen war der Wahnsinn, als könnte man sie berühren. Bis zu drei Meter sind wir an die Tiere herangefahren. Einen Gepard beim Fressen, sowie zahlreiche Löwen, Elefanten, Giraffen, Zebras und andere Tiere konnten wir beobachten. Und unser letztes ausstehendes Tier aus den Big Five bekamen wir ebenfalls zu sehen, das Breitmaulnashorn. Nach 1 ½ Stunden Safari legten wir eine Pause ein, wo wir den Safariwagen verlassen konnten. Mit Kaffee in der Früh oder Getränken, wie leckerem Amarula, am Nachmittag konnten wir uns die Beine vertreten. Danach ging die Safari weiter. Am Abend, gegen 18:00 ging die Sonne unter, fuhren wir dann noch im Dunkeln. Das war auch noch mal ein Erlebnis für sich. Decken sorgten für Wärme, denn am Abend sowie in der Früh konnte es schon mal ziemlich kalt werden. Unter Tags war es aber angenehm warm. Genau richtig für eine Safari. Das Kapama kann ich euch wirklich ans Herz legen, falls ihr mal in Südafrika ein privat geführtes Reservat und toll geführte Safaris machen wollt. Fünf Sterne hat das Camp auf alle Fälle verdient. Das Personal, die Lodges, das Essen, die Safaris waren wirklich alle Sterne wert. Für mich ging nach diesem Aufenthalt ein wunderschöner Urlaub dem Ende zu. Es heißt ja immer: Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist. Dies trifft auf den Abschluss dieser Reise absolut zu. Genau zu dem Zeitpunkt an dem es am Schönsten war sind wir am nächsten Tag von Johannesburg wieder nach Hause geflogen. Und so verließ ich Südafrika mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber eines weiß ich jetzt schon: Afrika sieht mich bald wieder, garantiert!

Meinen ganzen Trip habe ich übrigens in einem Video zusammengefasst. Viel Spaß beim Ansehen.

Bis bald!

Signatur

Private Game Reserve: Kapama Game Reserve I Kruger Nationalpark Camp: Satara

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2 Comments

  • Reply saidiman2014

    Love this diary, the pictures looks like postcards and this video is awesome! love love love!
    x

    August 30, 2015 at 10:47 pm
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