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Oh du geliebte Marille!

Was wäre die warme Jahreszeit ohne dem Klassiker unter den Mehlspeisen – dem Marillenkuchen? Meiner Meinung nach kaum vorzustellen… Die Kombination aus süßem bzw. saftigen Teig und der sauren Marille entfalten im Mund eine wahre Geschmacksexplosion.

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Beim Marillenkuchen kommt es auch auf die Marillensorte an. Ein Highlight auf jedem Kuchen ist natürlich die Wachauer Marille. Das Anbaugebiet in der Wachau bietet genau die richtigen Konditionen, um den vollen Geschmack entwickeln zu können.

Da Wachauer Marillen jedoch oft nur ab Hof oder direkt in der Umgebung zu erhalten sind, muss oft eine Alternative aus dem Supermarkt her, was jedoch dem Geschmack des Kuchens auch einen Abbruch tut. In Wien bekommt ihr die Wachauer Marillen unter anderem bei Delikatessen Böhle in der Wollzeile im 1. Bezirk.

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So bald es wärmer wird kommt in mir immer der Drang auf einen Marillenkuchen zu backen. Seit Jahren greife ich immer zu dem selben Rezept, welches ich euch heute vorstellen möchte.

Dazu braucht ihr:

  • 5 Eier (getrennt)
  • 250 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 200 g Butter
  • abgeriebene Zitrone oder Saft
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 2 KL Backpulver
  • 8 Marillen als Belag

Für das Zubereiten werden zuerst die Eier getrennt und mit dem Eiklar zu Schnee geschlagen. Mit dem Eigelb, Zucker, Vanillezucker und der Zitrone wird ein schaumiger Teig gerührt. Danach werden Mehl und Backpulver vermischt und abwechselnd das gesiebte Mehl und der Eiklarschnee in den Teig untergerührt. Den Teig auf ein befettetes und bemehltes Backblech streichen. Die Marillen entweder halbieren oder auch noch zusätzlich 3-mal einschneiden und den Teig damit belegen. Bei 180 Grad ca. ½ Stunde backen und noch heiß überzuckern.

Worauf ihr noch achten solltet ist, den Kuchen nicht zu lange zu backen, da ansonsten die Saftigkeit verloren geht.

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Wem jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft sollte schleunigst diesen Kuchen selber ausprobieren. Der Kuchen ist vom Schwierigkeitsgrad leicht und lässt sich mit wenig Aufwand backen. Ob für eine Feier, zum Kaffee oder als Nachspeise, der Marillenkuchen lässt sich vielfältig einsetzten.

Zum Schluss kann ich nur noch eines sagen: Ein hoch auf die Marille – ohne sie wäre das (Kuchen)Essen um so viel weniger schön!

Bis bald!

Signatur

Rezept: Ennsthaler (2008): Rezepte aus dem Pfarrhaushalt – Band 2. S.403

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