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IPHARADISI #3

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Der dritte und letzte Teil meines Travel Diary’s von Südafrika beinhaltet mein absolutes Highlight der gesamten Reise, die Safari im Kurger Nationalpark sowie im Kapama Private Game Reserve. Eine Safari zu machen stand schon seit geraumer Zeit auf meiner Wunschliste, denn ich liebe Tiere. Mich faszinieren die Tiere aus Afrika besonders. Die Vorstellung, diesen auch außerhalb eines Zoos in ihrem natürlichen Umfeld zu begegnen, gefiel mir schon immer. Nichts ist schöner als Tiere in der Natur zu beobachten. Und nun wurde dieser Traum wahr. Auf den Safaris sind wir so vielen Tieren begegnet und jedes war in seiner Art perfekt. Dass ich dann auch noch die Big Five (Löwe, Leopard, Büffel, Elefant und Nashorn) zu Gesicht bekam – für alle die es nicht wissen, die Tiere zählen deswegen zu den Big Five, da sie zu Fuß am gefährlichsten zu jagen sind – übertraf all meine Erwartungen. Diese Erfahrung war für mich einmalig. So ein starkes Glücksgefühl hatte ich schon lange nicht mehr. Wenn ich an die Safaris denke, muss ich sofort lächeln und bei Erzählungen kann ich meine Begeisterung gar nicht verbergen. Doch lest selbst.

Kruger Nationalpark:

Unsere Safaritour begann im Kruger Nationalpark, wo man natürlich nur angemeldet hinein kann. Dort verbrachten wir zwei Tage im Satara Camp, wo wir in einer traditionellen Rundhütte, jedoch mit mehr Komfort, gewohnt haben. Das Camp ist selbstverständlich umzäunt und ist wie ein kleines Dorf aufgebaut. So befanden sich im Camp auch Restaurants, ein Shop mit Lebensmittel, Notwendigkeiten für eine Safari sowie diversen Souvenirs und ein Freiluftkino.

Im Kruger Nationalpark darf man selbst mit dem Auto auf den dafür vorgesehenen Straßen fahren. Die ersten beiden Tage waren wir also alleine unterwegs und konnten schon eine Menge bestaunen. Safaritouren sollten schon sehr früh zwischen 05.00-05:30 Uhr begonnen werden, um möglichst viele Tiere zu sehen. Man fährt zwar noch im Dunkeln los, die Sonne geht im Winter nämlich erst um 06:30 Uhr auf, aber man kann dafür einen sehr tollen Sonnenaufgang sehen und das entschädigt alles. Der Vorteil im Winter ist definitiv die Vegetation, da die Tiere nicht von Blättern und Büschen verdeckt werden. Generell würde ich eine Safari im Winter empfehlen, da die Temperaturen angenehm sind und die Vegetation eine weite Sicht bietet.

Auf unserer Tour haben wir vier der Big Five (Löwe, Büffel, Elefant und Leopard) gesehen. Nur das Nashorn konnten wir in den beiden Tagen nicht aufspüren. Dies wird aufgrund der Nashornjagd auch leider immer schwieriger. Die Tiere im Kruger Nationalpark sind natürlich weiter weg, da man nur auf den Straßen und Wegen fahren darf und deswegen ist ein Fernglas unbedingt erforderlich. Dass wir einen Leopard im Krugerpark auf einem Baum beim Essen eines Tieres beobachten konnten, grenzte an ein Wunder. Leoparden sind nämlich nur sehr schwer zu entdecken, da sie Einzelgänger und sehr scheu sind. Doch auch andere Tiere wie Impalas, Njalas sowie vielen anderen Bocktieren, Gnus, Warzenschweine, Giraffen, Zebras, Nilpferde, Schabrackenschakale, Baboons, Grünmeerkatzen, diverse Vögel wie Zazu aus dem König der Löwen, der übrigens Toko heißt, eine Hyäne sowie ein Krokodil und vielen andere Tiere trafen wir im Kruger Park an.

Für uns war die eigene Safari im Kruger Nationalpark eine gute Einstimmung für die geführte Safari. Es ist einfach toll, wenn man selbst die Tiere entdeckt, jedoch kann sich das über den ganzen Tag ziehen, da immer wieder Zeiten auftreten, wo man sehr lange kein einziges Tier weit und breit sieht.

Kapama Private Game Reserve:

Nach den zwei Tagen im Kruger Park sind wir in ein privates Reservat gefahren. Dort verbrachten wir zwei Tage in der Kapama River Lodge und hatten vier geführte Safaris. Der Aufenthalt in der Kapama River Lodge war ein Traum. Hier konnte man den ganzen Tag Essen, dank Vollpension (die Getränke waren jedoch nicht inkludiert). So gab es einen kleinen Snack in der Früh vor den Safaris, ein Frühstück nach den Safaris, ein Mittagessen, einen Kaffeesnack vor den Safaris am Nachmittag und ein Abendessen. Das Besondere war, dass jeder Gast (bis 10 Personen) einen eigenen Ranger sowie Fährtensucher hatte. Am Abend konnte man die Erlebnisse beim Abendessen mit dem Ranger besprechen, da dieser mit einem zu Abend aß. Die Safaris sind jeden Tag zur selben Zeit jeweils um 06:30-09:30 Uhr und um 16:00-19:00 Uhr. Ein Wakeup-Call eine Stunde vorher erleichterte einem das Aufstehen. Und pünktlich um 06:30 Uhr ging es mit den komplett offenen Safariautos los. Natürlich bekamen wir ein paar Verhaltensregeln mit auf den Weg. Man darf im Safariauto nämlich nicht aufstehen. Die Tiere ignorieren das Auto, denn sie nehmen es nicht als Gefahr wahr. Sobald man jedoch aufsteht, sehen sie einen als Feind und können angreifen. Unser Ranger Sello und unser Fährtensucher Fredi waren ein tolles und eingespieltes Team. Ich hatte nie Angst, dass irgendetwas passieren könnte oder wir in Gefahr wären. Sogar als wir einen kaputten Reifen hatten und wir zum Reifenwechseln im Park aussteigen mussten fühlte ich mich nie unwohl. Dank den beiden konnten wir sehr viele Tiere sehr nah sehen. Anders als im Kruger Nationalpark dürfen hier die Ranger auch Offroad fahren. Den so nah zu kommen war der Wahnsinn, als könnte man sie berühren. Bis zu drei Meter sind wir an die Tiere herangefahren. Einen Gepard beim Fressen, sowie zahlreiche Löwen, Elefanten, Giraffen, Zebras und andere Tiere konnten wir beobachten. Und unser letztes ausstehendes Tier aus den Big Five bekamen wir ebenfalls zu sehen, das Breitmaulnashorn. Nach 1 ½ Stunden Safari legten wir eine Pause ein, wo wir den Safariwagen verlassen konnten. Mit Kaffee in der Früh oder Getränken, wie leckerem Amarula, am Nachmittag konnten wir uns die Beine vertreten. Danach ging die Safari weiter. Am Abend, gegen 18:00 ging die Sonne unter, fuhren wir dann noch im Dunkeln. Das war auch noch mal ein Erlebnis für sich. Decken sorgten für Wärme, denn am Abend sowie in der Früh konnte es schon mal ziemlich kalt werden. Unter Tags war es aber angenehm warm. Genau richtig für eine Safari. Das Kapama kann ich euch wirklich ans Herz legen, falls ihr mal in Südafrika ein privat geführtes Reservat und toll geführte Safaris machen wollt. Fünf Sterne hat das Camp auf alle Fälle verdient. Das Personal, die Lodges, das Essen, die Safaris waren wirklich alle Sterne wert. Für mich ging nach diesem Aufenthalt ein wunderschöner Urlaub dem Ende zu. Es heißt ja immer: Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist. Dies trifft auf den Abschluss dieser Reise absolut zu. Genau zu dem Zeitpunkt an dem es am Schönsten war sind wir am nächsten Tag von Johannesburg wieder nach Hause geflogen. Und so verließ ich Südafrika mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber eines weiß ich jetzt schon: Afrika sieht mich bald wieder, garantiert!

Meinen ganzen Trip habe ich übrigens in einem Video zusammengefasst. Viel Spaß beim Ansehen.

Bis bald!

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Private Game Reserve: Kapama Game Reserve I Kruger Nationalpark Camp: Satara

 

IPHARASISI #2

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Im zweiten Teil meines Südafrika Travel Diary’s geht es die atemberaubende Garden Route entlang, wo wir bis nach Port Elizabeth zahlreiche Zwischenstopps in Hermanus, Kap Agulhas, Arniston, Oudtshoorn, Knysna und Tsitsikamma Nationalpark einlegten. Von Port Elizabeth sind wir nach Durban geflogen, um danach einen Abstecher zu den 3.482 m hohen Drakensberge zu machen. Danach ging es weiter in Richtung Kruger Park (dieser wird dann im dritten Teil mit der Safari zu sehen sein), wo wir uns den Blyde River Canyon sowie das Moholoholo Wildlife Rehabilitaionscenter angesehen haben. So viele wundervolle Eindrücke und Landschaftsbilder, die da auf uns einprasselten, könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Ich bin vom Staunen schon gar nicht mehr herausgekommen, mich hat einfach jeder Ort auf seine Art und Weise fasziniert und gefesselt. Was mir besonders bei der Reise durch Südafrika aufgefallen ist, ist die Veränderung der Vegetation. Entlang der Garden Route reiht sich ein grünes Feld an das andere. Ab Durban war von Grün, außer den bewässerten Feldern, weit und breit nichts mehr zu sehen. Braun, Erdfarben und Sandtöne dominierten hier das Landschaftsbild, was jedoch wiederum ein Vorteil für die Safari war. Doch nun zu den Reiseaufenthalten.

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Garden Route:

Die Garden Route war eine der Dinge, neben der Safari, welche mich am meisten beeindruckt hat. Die Landschaft, welche einem hier begegnete, kann man nicht mit Worten beschreiben. Sattgrüne Wiesen, Felder und Wälder wo man hinsah. Doch auch das Meer, sagenhafte Strände und Küsten reihen sich hier aneinander. Meine Begeisterung dafür ging sogar soweit, dass mir die langen Autofahrten, zwischen den Aufenthalten, gar nichts ausmachten, da die vorbeirasende Natur so wunderschön war. Der Name Garden Route kommt ja auch nicht von irgendwo her, denn den ersten Erforschern dieser Gegend kam diese Naturpracht wie der Garten Eden vor. Und auch ich muss sagen, es ist einfach paradiesisch.

Hermanus:

Die kleine Provinz Hermanus, welche weltweit bekannt ist, bietet einen sehr große Besonderheit: Blauwale, die zwischen Juni und Dezember anzutreffen sind. Sogar vom Ufer aus kann man diese Giganten beobachten. Leider war uns dieses Erlebnis nicht vergönnt, keinen einzigen Blauwal bekamen wir zu Gesicht. Wir wurden jedoch von der Landschaft, welche diesen Ort umgibt, entschädigt und wer weiß, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.

Kap Agulhas und Arniston:

Kap Agulhas ist der südlichste Punkt Afrikas. Dort treffen auch der Indische und der Atlantische Ozean aufeinander. Ein niedlicher Leuchtturm begrüßt einen zu Beginn, bevor ein langer Steg zum südlichsten Punkt des Kontinents führt. Dort angekommen, kann man das Meer sehr gut von den Felsen aus beobachten und verweilen.

Arniston ist ein ehemaliges kleines Fischerdorf mit wunderschönen Stränden in der Nähe von Kap Agulhas. Dort befindet sich auch das Waenhuiskrans Nature Reserve, wo man Höhlen bestaunen kann. Diese sind allerdings nur bei Ebbe zugänglich.

Oudtshoorn:

Wer in Südafrika ist, muss unbedingt einen Zwischenstopp in Oudtshoorn einlegen und eine Straußenfarm besuchen. Wir besuchten die Highgate Farm, eine der traditionellen Straußenfarmen in Oudtshoorn. Bei einer Führung durch die Farm bekommt man die Strauße und ihre Eier (Babys gab es leider keine zu dieser Zeit) zu sehen. Daneben werden einem sehr viele Informationen über die Tiere gegeben und man erhält einen Einblick in das tägliche Leben und Arbeiten auf der Farm. Eine eigene Produktion mit Straußensachen gab es natürlich auch. Ein Highlight war definitiv das Straußenrennen, das die Farmmitarbeiter gegeneinander machen. Hier sieht man mal, wie schnell so ein Strauß tatsächlich laufen kann. Mutige durften aber auch selbst mal auf einem Strauß reiten, mir war das jedoch nicht geheuer.

Tsitsikamma Nationalpark:

Den letzten Urwald von Südafrika kann man im Tsitsikamma Nationalpark hautnah erleben. Auf der einen Seite ist der Wald und auf der anderen, das Meer. Hier trifft man auch auf Baboons (Paviane) und Klippschliefer. Eine Hängebrücke, welche mit ein wenig Fußmarsch durch den Wald erreichbar ist, wartet mit einem imposanten Ausblick auf einen. Schon alleine der Weg zur Brücke ist ein Erlebnis.

Port Elizabeth:

Die Stadt mit den meisten Sonnenstunden in Südafrika ist Port Elizabeth. Das hat sich auf bei unserem Aufenthalt bestätigt. Sonniges und sehr warmes Wetter warteten auf uns. Der Stadtkern von Port Elizabeth ist noch nicht so modern wie Kapstadt. Die Hauptstraße, wo sich zahlreiche Geschäfte aneinanderreihen ist eher trist. Die Altstadt sowie das Bibliotheksgebäude stechen jedoch aus dieser Tristheit mit ihrer Bauweise hervor. Über der Altstadt auf einem Hügel befindet sich ein Park der sich Donkin Reserve nennt. Dort steht ein Leuchtturm, auf den man rauf kann. Die Mühe des Raufkletterns werden am Ende belohnt, denn der Ausblick ist toll.

Unterhaltung bietet der Boardwalk in Port Elizabeth. Das Vergnügungsviertel im viktorianischen Stil bietet Shops, Restaurants, Cafés sowie ein Kasino an.

Rund um Durban:

Über Durban kann ich nicht wirklich viel schreiben, denn wir waren nicht in der Innenstadt, sondern übernachteten ein wenig außerhalb in einem Hotel direkt am Strand. Hier kam, obwohl Winter war, schon ein wenig Sommerstimmung auf. Die Temperaturen waren angenehm warm, so warm, dass sich schon einige ins Meer trauten. Die Kulisse, sowie der Sonnenuntergang und –aufgang luden zum Träumen ein.

Drakensberge:

Die Drakensberge sind das größte Gebirge in Südafrika. Wir haben den Gebirgszug der Drakensberge Giants Castle besucht und im Giants Castle Game Reserve übernachtet. Der Weg zu Giants Castle führte durch gebirgige Landschaften und kleine Dörfer. Die unterschiedliche Lebensweise zwischen den Stadt- und Landbewohner wurde hier sehr deutlich. Winkende Kinder die neben der Straße spielten oder auf dem Weg zur Schule waren begleiteten uns bis zum Eingang des Giants Castle Game Reserve. Im Game Reserve kann man sehr gut wandern und die Natur genießen. Ein Highlight sind die Höhlen der Ureinwohner, die man mit einem 45 minütigen Fußmarsch besuchen kann. Von 09.00-15.00 Uhr findet jede Stunde eine Führung zu den Höhlen statt. Dort sieht man noch die Malereien der Ureinwohner. Am Tag war es in den Bergen sehr warm, in der Nacht hatte es jedoch Minusgrade, was sich in der Lodge in der wir übernachteten bemerkbar machte.

Blyde River Canyon:

Der Blyde River Canyon befindet sich in der Nähe des Kruger Nationalpark und ist 26 km lang und 8000 m tiefer Canyon, der aus Sandstein besteht. Fährt man zum Aussichtspunkt God’s Window hat man einen gigantischen Ausblick auf Südafrika. Hier hat man das Gefühl wirklich frei zu sein.

Fährt man die Panoramaroute ein Stück weiter, so kommt man zu den Berlin Falls, einen Wasserfall. Ein wenig weiter, die Straßen gehen hier rauf und runter, gelangt man zu den Bourke’s Luck Potholes. Hier ist durch das fließende Wasser und den Erosionen ein Canyon mit Strudellöcher entstanden. Über Brücken kann man diese erreichen und bestaunen.

Moholoholo Wildlife Rehabilitation Center:

Das Moholoholo Wildlife Rehablitation Center kann von Montag bis Sonntag besucht werden. Zweimal pro Tag gibt es eine Tour, wo man Tiere ansehen kann. Diese sind entweder in Gefangenschaft aufgewachsen und kamen danach ins Center, oder sind verletzt ins Center gebracht worden, wo sie wieder aufgepäppelt werden, bevor sie in ein privates Reservat gegeben werden können. Die engagierten Mitarbeiter des Centers geben einem Hintergrundwissen über die Tiere mit und man erfährt einiges über die Vorgehensweise sowie Auswilderung von verletzten Tieren. Denn in die Wildnis zurück dürfen diese nicht mehr. Private Reservate bieten den Geparden, Löwen und sonstigen Tieren, wenn sie überlebt haben, ein neues zu Hause. Etwas ganz Besonderes gibt es auch in dem Center: man darf einen Geparden streicheln. Das war für mich ein WOW Moment. So wahnsinnig toll hat sich selten etwas angefühlt und wenn dann der riesige Gepard auch noch schnurrt ist man hin und weg.

Wie ihr seht, Südafrika hat eine Menge zu bieten und das ist nur ein kleiner Teil dessen was man machen kann. Hätten wir noch mehr Zeit gehabt, wäre es toll gewesen, aber jede einzelne Erfahrung hat sich tief in mein Herz eingebrannt. Am nächsten Donnerstag gibt es dann den letzten Teil meines Travel Diary’s. Es wird tierisch.

Bis bald!

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IPHARADISI #1

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Kennt ihr den Film: Das erstaunliche Lebens des Walter Mitty? Wenn nicht, dann solltet ihr ihn euch unbedingt ansehen. In diesem Film gibt es eine Szene in der Walter Mitty mit dem Fotografen Sean O’Connell auf dem Himalaya ist und die beiden einen Schneeleoparden mit einer Kamera beobachten. Dabei kommt es zu diesem Gespräch:

Mitty: When are you going to take it?

Sean O’Connell: Sometimes I don’t. If I like a moment, for me, personally, I don’t like to have the distraction of the camera. 

I just want to stay in it.

Walter Mitty: Stay in it?

Sean O’Connell: Yeah. Right there. Right here.

So habe ich auch, bei meiner Reise durch Südafrika, gefühlt. Es gab dort unzählige Momente in denen ich bewusst nicht zur Kamera griff, sondern diese einfach, nur für mich, aufgesaugte. Ich wollte nicht abgelenkt werden, um alles sehen zu können. Diese Bilder habe ich jetzt noch immer vor mir. Manche Momente kann man einfach nicht ablichten…

Um jedoch auch Eindrücke von Südafrika mit euch teilen zu können, habe ich natürlich auch Bilder und Videos gemacht.

Der erste Teil von meinem Travel Diary, den ich euch heute zeigen möchte, beginnt mit Kapstadt, der Kaphalbinsel und Paarl.

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Kapstadt:

Unsere Reise hat in Kapstadt begonnen. Dort haben wir in einem Apartment mit direktem Blick auf Bo-Kaap, den Tafelberg und Lion’s Head gewohnt. Kapstadt hat jede Menge an schönen Dingen zu bieten. Einen Wahnsinnsausblick hat man auf den Tafelberg, wenn er mal nicht in Nebelwolken liegt. Im Winter ist dies leider nicht so oft der Fall. Wir haben ihn allerdings auch einmal ganz ohne Wolkendecke gesehen. Bis hinauf haben wir es leider nicht geschafft bzw. mit der Gondel hinauf durften wir aufgrund des schnell wechselnden Wetters auch nicht fahren. Kein Problem, da es noch andere Möglichkeiten gibt, Kapstadt von oben zu sehen. Wer gerne ein wenig Wasser um sich hat, ist bei der Victoria & Alfred Waterfront richtig aufgehoben. Dieses Hafenviertel bietet neben einem Riesenrad zahlreiche Geschäfte und einem besonderen Flair. Wer dann noch einen Strand dabeihaben möchte muss auch nicht darauf verzichten. Es gibt tolle Strände in Kapstadt. Im Winter sind diese jedoch menschenleer, da es viel zu kalt zum Baden ist.

Das Bo-Kaap Viertel kennen sicher einige von Bildern. Die farbenfrohen Häuser befinden sich im muslimischen Viertel der Stadt. Von dort aus kann man sehr gut in die Innenstadt gehen. Im Stadtkern findet man einen Stilmix von Bauarten. Zahlreiche hübsche Häuser im Kolonialstil reihen sich an nicht so schöne Häuser im 70er Jahre Stil. Sehr gutes Essen findet man übrigens im Food Lover’s Market im Newspaper House von Kapstadt. Zahlreiche Verkaufsstände mit wunderschönen südafrikanischen Dingen lassen Herzen ebenfalls höher schlagen.

Generell hat mich Kapstadt sehr beeindruckt. Die Stadt ist sehr modern, sauber und die Leute sind sehr freundlich. Es wundert mich nicht, dass viele nach Kapstadt auswandern, denn es ist einfach für jeden etwas dabei.

Kap-Halbinsel:

Wer in Kapstadt ist, muss unbedingt die Kap-Halbinsel entlang fahren. Dabei können einige faszinierende Stopps eingelegt werden. So tummeln sich am Boulder Beach in Simon’s Town dutzende Pinguine. Entlang eines Steges kommt man diesen kleinen süßen Wesen sehr nahe. Die Brillenpinguine auch mal außerhalb eines Zoos und in ihrer natürlichen Umgebung beobachten zu können, macht wirklich Spaß. Watscheln diese dann auch noch los, dann herrscht „cuteness overload“. Landschaftlich hat das Halbkap sehr viel zu bieten. Neben dem Meer und tollen Stränden, wie der in Muizenberg mit den legendären bunten Badehäuschen, erwartet einen sehr viel Grün und Berge. Es ist wirklich faszinierend. Fährt man die Halbinsel bis zum Ende gelangt man schließlich zum Kap der guten Hoffnung mit dem Cape Point, welches den südwestlichsten Punkt von Südafrika bildet. Hier kann man wildlebenden Sträußen und Pavianen begegnen. Die Meeresprise, welche dort weht, ist magisch und klettert man die kleinen Hügel hoch erwartet einen ein toller Ausblick.

Paarl:

Am dritten Tag sind wir von Kapstadt in Richtung Norden nach Paarl gefahren. Südafrika ist weltweit auch für seinen köstlichen Wein bekannt und diesen findet man in Paarl oder Stellenbosch, welche die Weingebiete in Kapstadt sind. Wer südafrikanischen Wein probieren möchte oder Weinliebhaber sollten unbedingt bei KWV Emporium vorbeischauen. Es ist wirklich einen Besuch wert. Hier kann man die ein oder andere Weinverkostung machen. Man kann dort zwischen verschiedenen Kombinationen wählen. Wir haben uns für eine Weinverkostung mit fünf verschiedenen Weinen und eine Schaumweinverkostung in Kombination mit Nougat entschieden. Und ich kann nur eines sagen – Es war einfach köstlich.

Kapstadt und die Kap-Halbinsel haben mir sehr gut gefallen. Hätten wir noch mehr Zeit gehabt, hätten wir sicherlich noch viele andere wunderschöne Dinge entdeckt. Vor allem die wunderschöne Landschaft hat es mir dabei angetan. Dass es noch eine Steigerung geben sollte, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Aber das gibt es dann nächsten Donnerstag, wo der zweite Teil des Travel Diary’s online geht. Seid gespannt!

Wer sich übrigens wundert was IPHARADISI heißt und noch nicht danach gegoogelt hat, hier die Auflösung: Dieses Wort bedeutet „Paradies“ und kommt aus der Zulu-Sprache, welche eine der elf Sprachen ist, die in Südafrika gesprochen werden.

Bis bald!

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Next stop: Istanbul

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Letzte Woche war es endlich soweit, es ging für sechs Tage nach Istanbul. Da ich zuvor noch nie in dieser riesigen Metropole war, flog ich mit Neugier, Aufregung und Vorfreude in diese Stadt. Was mich dort erwartete hätte ich mir zuvor in meinen kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt. Istanbul präsentierte sich als Stadt der Katzen und Hunde, wo Gegensätze aufeinanderprallen, wo die verrücktesten Taxi- und Busfahrten stattfinden, wo die freundlichsten Leute anzutreffen sind, der höchsten Kulinarik, mit den meisten Häusern und Moscheen und wo Tradition und Moderne aufeinandertreffen.

Die Stadt, welche 18 Millionen Einwohner hat und auf zwei Kontinenten liegt hat mich jeden Tag wieder aufs Neue überrascht. Was mir sofort ins Auge gesprungen ist, waren natürlich die vielen Katzen und Hunde. Wer sich jetzt denkt, die sind sicherlich arm und abgemagert, der irrt völlig. Die Hunde werden von der Stadt aus gechipt und wie die Katzen werden sie von den Einwohnern gefüttert. Dies führt soweit, dass man Katzen an den ungewöhnlichsten Orten wie z.B. im Starbucks auf den Bänken oder auch in Moscheen antrifft. Neben den Katzen und Hunden haben mich die Häuserschluchten, die ein Zuhause für Millionen von Menschen bieten, fasziniert aber zugleich erschreckt. In Istanbul reiht sich ein Haus an das Andere, die Einen sind neu und modern und die Anderen alt und verfallen. Sieht man erst diese Dimensionen wird einem klar, wie riesig diese Stadt eigentlich ist. Istanbul liegt auch nicht eben und so kommt es nicht selten vor, dass Straßen nach oben und danach gleich wieder nach unten führen. Das ist besonders spannend bei Taxi- oder Busfahrten. Verkehrsregeln kennen die Istanbuler anscheinend nicht, zumindest fährt jeder so, wie er möchte. Gibt es Probleme dann wird einfach gehupt oder es werden aus einer Spur zwei oder drei Spuren gemacht. Riskante Überholmanöver, Staus und Drängeleien sind im Istanbuler Straßenverkehr nichts Besonderes. Wer ein wenig Action braucht der sollte unbedingt mit dem Taxi fahren. Ganz ehrlich: so um mein Leben gefürchtet habe ich mich das letzte Mal bei einer Taxifahrt in Rom. Ich muss jedoch fairerweise dazusagen, dass ich in den sechs Tagen keinen einzigen Unfall gesehen habe. Generell bieten sich Taxifahrten in Istanbul an, da diese nicht teuer sind und bei vier Personen oft billiger sind als die öffentlichen Verkehrsmittel.

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Wer in Istanbul ist, sollte sich unbedingt die bekanntesten Sehenswürdigkeiten ansehen. Zu diesen zählen die Hagia Sophia, die Blaue Moschee, den Topkapı-Palast, der Galataturm, der Große Basar, der Gewürzbasar, der Dolmabahçe-Palast, die Bosporus-Brücke (inklusive Bootsfahrt), das Goldene Horn, die İstiklal Caddesi Straße und die Suleymaniye-Moschee. Viele der genannten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Stadtteil Eminönü. Ein Highlight befindet sich entlang des Bosporus im Stadtteil Beşiktaş. Dort sind der Otaköy Hafen und die Otaköy-Moschee sowie zahlreiche Restaurants mit der Bosporus-Brücke im Hintergrund.

Wer noch ein bisschen mehr von der Stadt kennenlernen möchte und in die Kultur richtig eintauchen möchte, der sollte unbedingt in den Stadtteil Eyüp und die Eyüp-Moschee, welche die heiligste Moschee der Stadt ist, besuchen. Hier sind auch nicht so viele Touristen, wie bei den anderen Moscheen. Danach bietet sich ein Besuch im Café Pierre Loti an, welches auf sich einem Berg im Eyüp befindet. Von dort hat man einen traumhaften Ausblick auf Istanbul. Weiters empfiehlt sich auch die Theodosianische Mauer des ehemaligen Konstantinopels anzusehen.

Unterkunftsmäßig empfehle ich im europäischen Teil ein Hotel zu buchen, da hier die meisten Sehenswürdigkeiten sind. Der Teil rund um den Taksim-Platz ist bekannt als „Feier- und Studentenviertel“. Partys und Feiern wird hier groß geschrieben und Ruhe gibt es hier eigentlich nie. Musik, Trommeln und Gesang gehören um vier Uhr Früh zur Nachtruhe. Für diejenigen die es ruhiger möchten, sollten sich im europäischen Teil (Eminömü, Faith), wo sich die meisten Sehenswürdigkeiten befinden, einquartieren.

Kulinarisch kann ich das New Hatay Restaurant empfehlen, welches sich im Stadtteil Eminömü befindet. Dieses Restaurant bietet türkische Spezialitäten, wie verschiedene Kebap- und Fischplatten, an. Jedoch kommen auch Vegetarier hier auf ihre Kosten. Wer es ein bisschen edler und einen atemberaubenden Ausblick möchte der sollte ins Hamdi Restaurant im Radisson Blu Hotel Istanbul Pera schauen. Hier gibt es ebenfalls türkische Küche, für Vegetarier werden jedoch nur Vorspeisen und Salate angeboten. Für einen Cocktailabend bietet sich das 360 in der Nähe des Taksim-Platz an. Das 360 ist eine hippe Bar, die sich im sechsten Stock befindet und einen zauberhaften Ausblick rund um die Stadt bietet. Neben diesen beiden Restaurants und der Bar gibt es jedoch für jeden Geschmack etwas. Es wird auch europäische Küche angeboten, wobei ich die Türkische mehr empfehle.

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Istanbul ist auf jeden Fall eine Reise wert. Zumindest einmal im Leben sollte man diese Millionenstadt gesehen haben. Wer die Stadt nicht mit eigenen Augen gesehen hat, der wird nie erfahren, wie Istanbul wirklich ist. Deshalb sollte es für jeden heißen, der noch nicht dort war, oder für alle die die Metropole nochmal besuchen wollen: Next stop: Istanbul.

Bis bald!

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Fernweh

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Es gibt Zeiten, da fühlt man sich müde und erschöpft. Die Dinge des Alltages werden zu einer riesen Belastung. To-Do-Listen stapeln sich und scheinen nicht kürzer zu werden. Ich befinde mich gerade in einer Phase, in der sich Tatendrang, Zuversicht und Motivation sich in Luft aufgelöst haben. Umso mehr habe ich Sehnsucht von diesen Dingen wegzukommen und einfach mal abzuschalten. Alles für eine Zeit hinter mir zu lassen und wieder Kraft zu tanken. Und was gibt es nicht Schöneres und Erholsameres als Reisen?

Da kommt es mir gerade recht, dass sich meine Sehnsucht nach der Ferne schon in weniger als einer Woche erfüllt. Dann geht es nämlich für knapp eine Woche nach Istanbul. Das Timing könnte zwar besser sein, weil ich viel zu viele Aufgaben noch bis Mitte März erledigen muss, allerdings kann ich diese kleine Pause für die noch zu erledigenden Dinge gut gebrauchen. Ich freue mich riesig auf Istanbul und bin schon gespannt welche Eindrücke ich von dieser Metropole mitnehmen kann. Istanbul ist eine vielseitige Stadt, die auf zwei Kontinenten liegt und bis vor kurzen nur sehr Wenigen als beliebtes Reiseziel gedient hat. Das scheint sich jedoch gerade zu ändern und Istanbul wird immer mehr zu einer Stadt, die man in seinem Leben zumindest einmal gesehen haben muss.

Doch Istanbul bleibt nicht mein einziges Reiseziel dieses Jahr. Die Zeit bis zum zweiten Reiseziel ist zwar noch etwas länger hin, jedoch behauptet man doch immer: Vorfreude ist die schönste Freude. Und ich freue mich schon wahnsinnig auf die zweite Reise. In den Sommerferien geht es dieses Jahr nach Südafrika. Ein Land, welches mir mit seiner unglaublichen Natur und Tierwelt den Atem raubt. Ich werde von Kapstadt die Küste entlang bis zum Kruger Park (Safari inklusive) reisen. Die „Big Five“ hautnah zu erleben, war schon immer ein großer Traum von mir. Und jetzt ist er schon zum Greifen nah.

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Reisen tut der Seele gut. Wer sich also in einer schwierigen Phase befindet, oder einfach nur vom Leben erschöpft ist, der sollte sich genauso wie ich auf die Reise machen. Auch wenn es nicht gleich los geht, die Zeit bis dahin ist auf alle Fälle leichter zu ertragen, denn man weiß, am Ende wartet ein tolles Erlebnis. Es ist doch total schön, in neue Kulturen einzutauchen, die Schönheiten der Landschaften oder Städte kennenzulernen und die Lebensweisen der Menschen hautnah mitzuerleben. Ich kann es kaum erwarten nach Istanbul und Südafrika zu kommen – ich habe einfach Fernweh.

Bis bald!

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„Hummel, Hummel!“

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Dieser Sommer ist für mich der Sommer der Kurzurlaube. Nach vier Tagen in Slowenien, ging es Ende Juli Anfang August für weitere vier Tage in die Hansestadt Hamburg. Anlass dieser schönen Stadt wieder mal einen Besuch abzustatten, war die Tatsache, dass meine Schwester seit einigen Jahren in Hamburg lebt. So stand dieser Kurztrip ganz unter dem Motto „verlängertes Schwesternwochenende“.

Und was machen zwei Schwestern, wenn sie vier Tage zusammen verbringen? Alles was Frauen gerne machen: Shoppen, Soft-Sightseeing Touren (nur solange wie wir Lust hatten), im „Alex“ (Café, Bar und Restaurant) nach dem ausgiebigen Shoppen gemütlich Essen, bei einer Massage entspannen, im Hafen bei den Hamburg Cruise Days Feuerwerke bewundern, bei den Christopher Street Days bei lauter Musik durch Hamburgs Straßen tanzen und am Abend in Strandbars gemütlich Cocktails schlürfen. Doch nun zu Hamburg selbst…

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Hamburg ist für mich die Stadt der Vielfältigkeit. Hier kommt garantiert jeder auf seine Kosten. Wer schon einmal in Hamburg war, weiß wahrscheinlich wovon ich spreche. Hamburg bietet sehr viele Sehenswürdigkeiten bzw. architektonische Meisterwerke -das Rathaus von Hamburg, den Hauptbahnhof, der sich in einer riesigen Halle befindet, den alte Elbtunnel, den man unterirdisch durchgehen kann und die St. Michaelis Kirche mit einem atemberaubenden Blick über Hamburg sind nur ein paar Highlights davon, welche man sich unbedingt ansehen sollte. Doch auch sehr viele wunderschöne Häuser die in jeder Straße zu finden sind, machen Hamburg so besonders.

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Ein Besuch in Hamburg wäre nicht ein Besuch in Hamburg, wenn man nicht einmal zum Hafen fährt. Das gehört einfach zu einem Aufenthalt in der Hansestadt dazu. Wer einmal beim Hamburger Hafen war und die Elbe erblickt, möchte so schnell nicht mehr weg. Die Atmosphäre dort ist einzigartig. Die frische Brise die einem entgegenweht, Boote und Schiffe die hier ihre Wege kreuzen, Menschen die gut gelaunt am Hafensteg entlangschlendern und Kräne die das Bild abrunden. Ein Bild der besonderen Art welches im Gedächtnis haften bleibt.

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Doch auch die Hamburger Innenstadt hat einiges zu bieten. Durch die Alster, die bis in den Kern der Stadt fließt, bekommt die Innenstadt einen besonderen Flair. Das Shoppen wird dort zu einem Erlebnis. Gerne schlendert man am Jungfernstieg oder auf der Mönckebergstraße entlang. Shoppen bis zum Umfallen ist dort garantiert. Das Alsterhaus, Abercrombie & Fitch, Zara Home, Monki und der Apple Store sind nur ein paar Geschäfte die man einen Besuch abstatten sollte. Nette Cafés und Restaurants reihen sich aneinander. Ein Besuch im „Alex“ ist ein Muss, direkt neben der Binnenalster kann man besonders gut entspannen und einfach nur die Aussicht genießen.

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Das Nachtleben in Hamburg ist auch einmalig. Wer es etwas wilder möchte ist bei der Reeperbahn genau richtig. Dort kann man bis in die frühen Morgenstunden so richtig feiern. Nachtclubs und Etablissements reihen sich hier dicht aneinander. Für Unterhaltung ist dort zur Genüge gesorgt, jedoch muss man in der richtigen Stimmung sein um dies zu „ertragen“.

Gemütliche Abende lassen sich sehr gut bei den Strandbars im Hafen verbringen. Durch die Elbe bekommt man das „Meerfeeling“ sogar ein bisschen dazu.

Hamburg ist die Stadt die für jeden etwas bietet – für mich eine Stadt die man definitiv einmal im Leben gesehen haben sollte. Doch seid gewarnt, wer einmal da war der schaut immer wieder vorbei. Dann heißt es vielleicht: „ Mors, Mors.“

Bis bald!

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Einmal Slowenien, bitte!

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Noch vor ein paar Wochen war Slowenien ein Land, welchem ich wenig Interesse und Aufmerksamkeit widmete. Die Tatsache, dass Slowenien ein Nachbarland von Österreich ist und daher nur einen Katzensprung entfernt ist, konnte mein Herz für dieses Land auch nicht so richtig erwärmen. Mein Entschluss Slowenien doch noch einen Besuch abzustatten kam erst durch die Möglichkeit einen Kurzurlaub in diesen Sommerferien zu machen. Nichtsahnend von der Schönheit und Vielfältigkeit dieses Landes ging es für vier Tage in ein kleines Dorf namens Ivanovci im nordöstlichen Teil von Slowenien.

Die Fahrt nach Slowenien war angenehmer als von mir zunächst angenommen. Zweieinhalb Stunden Fahrt mit dem Zug von Wien nach Graz und danach eineinhalb Stunden mit dem Auto von Graz nach Ivanovci. Die Fahrzeit verging wie im Flug – das war auch der beindruckenden Landschaft der Steiermark und Slowenien zu verdanken. Weinfelder so weit das Auge reichte, kleine verspielte Häuser und Hügel mit Kirchen und Ruinen darauf. Ein Anblick der mein Herz höher schlagen ließ!

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Endlich im Aufenthaltsort angekommen wartete auf einem Hügel ein Ferienhaus mit dem Namen AQUAVILA und einem atemberaubenden Ausblick auf uns. Ein kleines Paradies mit achtzig Quadratmeter Wohnbereich, Holzterrasse und dem Highlight: ein Naturpool mit überwältigendem Blick über Slowenien. Eine Oase zum Wohlfühlen, Relaxen und Runterkommen. Ein Ort, wo man einfach die Seele baumeln lassen konnte. Mit der AQUAVILA haben wir genau ins Schwarze getroffen. Im Urlaub muss es nicht immer ein Hotel sein. Zu viele andere Gäste stören meiner Meinung nach zu oft. Weit ab vom Schuss konnten wir die Schönheit der Natur genießen. Die AQUAVILA konnte mit ihrer modernen Einrichtung voll bei uns punkten und das Selbstversorgen machte dort besonders Spaß.

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Jeden Tag am Pool zu entspannen war uns zu einseitig wir wollten auch Slowenien kennenlernen und darum ging es für einen halben Tag nach Maribor (Marburg an der Drau) und für einen ganzen Tag nach Ljubljana (Laibach).

Maribor ist die zweitgrößte Stadt Sloweniens und nicht weit von Graz entfernt. Die Einfahrt in die Stadt war einfach nur mit einem Wort zu beschreiben: WOW! Umgeben vom grünen Pohorje-Gebirge, weiten Weinbergen und direkt an der Drau gelegen, zeigt sich Maribor von seiner schönsten Seite. Im inneren Kern der Stadt angekommen ist man von kleinen reizenden Häusern umgeben. Das Stadtzentrum lädt zum verweilen ein, ob einfach nur einen Kaffee zu trinken, sich kulturell zu betätigen oder auch ausgiebig shoppen zu gehen. Wer es etwas ruhiger möchte, ist am Ufer der Drau sehr gut aufgehoben. Für mich ist Maribor eine Stadt, die einen in seinen Bann zieht und definitiv einmal besucht werden soll.

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Am dritten Tag ging es gleich in der Früh ins Landesinnere von Slowenien – in die Hauptstadt oder auch Studentenstadt Ljubljana. Wer in Slowenien ist, sollte auf jeden Fall einen Zwischenstopp in Laibach machen. Wenn ihr gerade auch am überlegen seid ein Auslandsemester in Europa zu machen, solltet ihr euch Ljubljana näher ansehen. Die Stadt ist zum Verlieben! Der Stadtkern mit der Promenade am Fluss Ljubljanica verzaubert auf anhieb. Die Stadt wimmelt nur so von Highlights wie die Maria-Verkündigung-Kirche oder auch Franziskanerkirche genannt, die Universität, das Philharmoniker Gebäude und die Burg von Ljubljana. Die Altstadt mit ihrer Architektur der Häuser ist hinreißend, die kleinen Gassen mit liebevoll hergerichteten Geschäften und die Brücken über den Ljubljanica sorgen für ein ganz besonderes Flair. Ein bisschen Frankreich in Slowenien – und ich liebe Frankreich! Kulinarisch kommt man in Laibach auch nicht zu kurz. Von herzhaften, wie die echte Krainer Wurst hin zum Süßen Gibanica (Slowenischer Strudel) fährt die slowenische Küche mit so einigem auf.

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Vier Tage Slowenien konnten mich von meiner anfänglichen Skepsis befreien und jetzt kann ich sagen, die vier Tage waren auf alle Fälle viel zu kurz. Hier gibt es noch so viel zu entdecken. Es heißt definitiv bald wieder „Einmal Slowenien, bitte!“ Ich werde wieder kommen, das steht fest.

Bis bald!

M_signatur

AQUAVILA I Ljubljana I Maribor

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